German 14

Alltagstheorien über Schülergewalt: Perspektiven von by Gabriele Klewin PDF

By Gabriele Klewin

ISBN-10: 3531148826

ISBN-13: 9783531148823

ISBN-10: 3531903055

ISBN-13: 9783531903057

In dieser Arbeit wurden mittels problemzentrierter Interviews 18 SchülerInnen und 6 LehrerInnen über ihre Alltagstheorien zu Schülergewalt befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass LehrerInnen und SchülerInnen zwar in der Beurteilung des Gewaltausmaßes an ihrer Schule weitgehend übereinstimmen, in anderen Punkten jedoch deutliche Unterschiede zu verzeichnen sind. So verweisen die LehrerInnen in ihren Ursachenvermutungen zuerst auf die Familie als zentralem Entstehungskontext während die SchülerInnen diesen Zusammenhang nicht herstellen. Die Aussagen über Prävention und Intervention zeigen, dass Präventionsprogramme die Perspektive von Lehrkräften stärker berücksichtigen sollten.

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174). , S. 177). Dies ist ein weiterer Hinweis auf die Bedeutung der individuellen Wahrnehmung. Eine fiir den Schulalltag typische MaBnahme scheint die Ermahnung zu sein. a. 1995, S. 223). , S. 228). Die Wirksamkeit der Strafen wird von den jeweiligen Gruppen recht unterschiedlich beurteilt. Alltagsthcorien Uber SchUlergewalt 37 „Die Schiller, die schon einmal mit einer ErziehungsmaBnahme belegt wurden, empfanden diese Ubenviegend nicht als Belastung. So hat beispielsweise der Klassenbucheintrag, der friiher ein erhebliches Drohmittel darstellte, noch nicht einmal jedem vierten mit dieser MaBnahme belegten SchUler der Klassen 7 bis 13 und gerade einmal jedem dritten damit sanktionierten SchUler der Klassen 1 bis 6 etwas ausgemacht.

1988 S. 19, Hervorhebungen im Original). Die enge Definition umfasst die oben zitierte, hinzu kommen noch zwei weitere Kriterien. Zum einen soil die „Rekonstruktionsangemessenheit" der Subjektiven Theorien sichergestellt werden (Schlee/Wahl 1987b, S. 11). Dieses Kriterium ist verbunden mit methodischen Implikationen. Die Subjektive Theorie der Befragten wird nicht allein durch ein spezielles Verfahren erhoben, sondem die Richtigkeit wird von Befragtem und Forschendem im so genannten „Dialog-Konsens" bestatigt.

187; Hervorhebung im Original fett). Wenn dennoch solche Versuche untemommen wurden, dann nur mit sehr groBen Vorbehalten und dem Hinweis, dass die Frage des nomothetischen Vorgehens nicht beantwortet sei und deshalb ein zusammenfassender Uberblick nur illustrative Zwecke haben k5nne (vgl. Scheiring 1998). In Hinsicht auf das umfassendere Konzept der Alltagstheorien scheint ein verallgemeinemdes Vorgehen trotz ahnlicher Bedenken zu sinnvollen Ergebnissen zu fiihren. So befragten Langfeldt/Langfeldt-Nagel (1988, 1990) 80 Studentinnen der Erziehungswissenschaft zu ihren Alltagstheorien Ober aggressives Verhalten im Allgemeinen und zu aggressivem Verhalten von Jugendlichen in Gruppen.

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Alltagstheorien über Schülergewalt: Perspektiven von LehrerInnen und SchülerInnen by Gabriele Klewin


by Kevin
4.5

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