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By Prof. Dr. Dr. K. Lang (auth.)

ISBN-10: 364272342X

ISBN-13: 9783642723421

ISBN-10: 3798506817

ISBN-13: 9783798506817

Der Stoffwechsel ist eines der auffälligsten Phänomene des Lebendigen. Jedes Lebewesen nimmt Substanzen aus seiner Umgebung auf und gibt andere Sub­ stanzen wiederum an die Umgebung ab. Chemische Stoffe werden von einem lebenden Organismus hauptsächlich aus zwei Gründen aufgenommen: um 1. die eigene, lebende Substanz aus ihnen aufzubauen und 2. die für den Betrieb des Organismus benötigte Energie aus ihnen zu gewinnen. Denn jeder tierische Organismus bezieht seine Energie durch Umwandlung energiereicher Stoffe zu energiearmen Reaktionsprodukten. Er lebt demnach von> chemischer Energie. Abgegeben werden von einem Organismus die Umwandlungsprodukte oder solche Stoffe, die auf Grund ihrer Energiearmut nicht als Energiequelle verwendet werden, oder aber die wegen ihrer chemischen Struktur nicht als Bausteine der lebenden Substanz oder zu irgendeinem anderen Zweck dienen können. Der Organismus ist keine Wärmekraftmaschine. Der Anteil an Energie, der im Organismus als Wärme anfällt, ist verlorene Energie, die nicht für nutzbringende Arbeit verwendet werden kann. Beim. Vergleich verschiedener Nährstoffe als Energielieferanten kann dies nicht auf der foundation ihrer Brennwerte geschehen, sondern nur auf der foundation der Anzahl energiereicher Phosphatbindungen, die bei ihrem Abbau im Organismus entstehen. Entscheidend für die energetische Be­ urteilung eines Nährstoffes ist es demnach, wieviel kcal (kJ) zugeführt werden müssen, um die Synthese von 1 Mol energiereichem Phosphat zu ermöglichen. Tab. 1: Nährstoffe als Energiequelle (nach Bässler sixty nine) Glucose Tristearat Myosin Äthanol kcal/Mol ATP 17,7 18,1 21,3 18,1 Relativ zu Glucose a hundred% 97,7% eighty three% 97,7% Im internationalen Einheitensystem wurde die Calorie durch das Joule ersetzt.

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Vor noch gar nicht langer Zeit, nämlich im Jahre 1887, wurde von dem Meeresbiologen VICTOR HENSEN der Begriff Plankton geprägt; etwas später, im Jahre 1890, wurde er von HAECKEL genauer definiert. Plankton ist ein Sammelbegriff für alle Lebewesen, Pflanzen wie Tiere, die von den Meeresströmungen verdriftet werden.

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Fournier und Mitarb. (571) haben gezeigt, daß bei Verfütterung von Stärke als Energiespender Zulagen nicht nur von Lactose, sondern auch von einer Reihe anderer Zucker bzw. Zuckerderivaten (Lyxose, Mannose, Galactose, Melibiose, Raffinose, Sorbit, Mannit und Dulcit) eine größere Retention von Calcium und eine bessere Verknöcherung bewirken. Die günstige Wirkung der Lactose auf die Verknöcherung des Skeletts geht auch aus der Tab. 14 hervor. Gleichzeitig zeigt die Tabelle aber auch, daß ein zu hoher Gehalt des Futters an Lactose sich unerfreulich auswirkt und Lactose (und in noch höherem Maße Galactose), kenntlich an der Wachstumsverzögerung und zu großer Einlagerung von Wasser, den anderen Nahrungskohlenhydraten unterlegen ist.

Auch beim Menschen hat Sorbit eine "Vitamin sparende" Wirkung, die von Hollmann (852) durch eine vergrößerte Ausscheidung im Harn für Thiamin, Pyridoxin und Pantothensäure nachgewiesen worden ist. Dagegen hemmt Sorbit die Resorption von Vitamin B 12, jedenfalls wenn physiologische Dosen des Vitamins gegeben werden (798). Weiterhin wurde festgestellt, daß Sorbit die Resorption von Calcium, Strontium und Eisen fördert (817). 9. Xylit Xylit ist ein regelmäßiges Intermediärprodukt des tierischen Kohlenhydratstoffwechsels, und zwar als Glied des Glucuronsäure-Xylulose-Cyc1us.

Freie Fucose ist in der Milch enthalten (siehe S. 32). CH 20H I I CO H-Cfi-OH HO-C-H HO-C-H HO-C-H HO-C-H I H-{-OH 0 I H-C~ I CH 20H D-Mannose I I H-C-OH I H-C-OH I CH 20H D-Mannoheptulose A-H 6 H0-6-H H-6-0H H-t-OH '--t-H tH a a-L-Fucopyranose ( 6-Desoxy-L-galactose) Galactose 21 Von injizierter L-Fucose}4C werden im Verlaufe von 6 Stunden etwa 40 % zu 14C02 oxydiert und 30 % im Harn ausgeschieden. 5. Mannoheptulose D-Mannoheptulose kommt frei in Avocadofrüchten vor. Aufnahme größerer Mengen von Mannoheptulose bewirkt eine Hyperglykämie durch Blockierung der Insulinabgabe und der Insulinsynthese sowie Erhöhung des Glucagonspiegels im Blut (1036).

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Biochemie der Ernährung by Prof. Dr. Dr. K. Lang (auth.)


by Paul
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