German 6

New PDF release: Treibende Welt: Eine Naturgeschichte des Meeresplanktons

By James Fraser D. Sc., Ph. D., F. R. S. E., M. I. Biol. (auth.)

ISBN-10: 3540034226

ISBN-13: 9783540034223

ISBN-10: 3642885306

ISBN-13: 9783642885303

Vor noch gar nicht langer Zeit, nämlich im Jahre 1887, wurde von dem Meeresbiologen VICTOR HENSEN der Begriff Plankton geprägt; etwas später, im Jahre 1890, wurde er von HAECKEL genauer definiert. Plankton ist ein Sammelbegriff für alle Lebewesen, Pflanzen wie Tiere, die von den Meeresströmungen verdriftet werden. Es ist ein recht bezeichnender Ausdruck, der sich vom Griechischen nAcxv"mv, das passiv Treibende, ableitet. Zum Plankton gehören winzige Pflanzen von wenigen Tausendstel Millimeter Größe und Tiere aller Größen bis zu den metergroßen Medusen. Viele der Planktontiere können schwimmen, aber ihre Eigenbewegungen sind gering verglichen mit den Be­ wegungen des Wassers. Obschon sie aufsteigen und absinken über mitunter beachtliche Strecken, hängt ihre örtliche und geo­ graphische Verbreitung von ihrer Umwelt ab. Der Begriff Plankton umschließt auch die frei lebenden Larvenstadien vieler Formen, die als erwachsene Tiere mehr oder weniger stationär leben wie Mollusken und Seepocken, ebenso die Larven von Bodenbewohnern wie Krabben und Würmer und schwebende Fischeier und Fischlarven, deren Kräfte nicht ausreichen, sich gerichtet und freizügig fortzubewegen. Das Plankton nimmt seinen Platz neben dem bodenlebenden Benthos und dem frei schwimmenden Nekton ein. Plankton gibt es sowohl im Süßwasser als im Meer und guy spricht auch gelegentlich vom "Luftplankton", wenn guy die Insekten, Samen und Sporen meint, die von Ort zu Ort geweht werden.

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Vor noch gar nicht langer Zeit, nämlich im Jahre 1887, wurde von dem Meeresbiologen VICTOR HENSEN der Begriff Plankton geprägt; etwas später, im Jahre 1890, wurde er von HAECKEL genauer definiert. Plankton ist ein Sammelbegriff für alle Lebewesen, Pflanzen wie Tiere, die von den Meeresströmungen verdriftet werden.

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10), wurde erst im Jahre 1903 in der südlichen Nordsee bei Helgoland gefunden. Vermutlich ist sie im Ballastwasser einiger Schiffe von China an die Eibe gebracht worden. Da die Umweltbedingungen günstig waren, vermehrte sie sich und wurde eine verbreitete Art in der südlichen Nordsee. Planktonforscher benutzten sie als Indikator für diese Gewässer. Mit der Zeit breitete sich die Art weiter aus und heute findet man sie im Englischen Kanal, in der Irischen See und in der nördlichen Nordsee. Wegen der sehr feinen Skulpturierung der Diatomeenschalen hat man diese dazu benutzt, das Auflösungsvermögen mikroskopischer Linsen zu prüfen.

All(J ; hinmdoidfs; 54 Ca/anus in nordischen Gewässern, er kommt aber auch in der Nordsee, im Englischen Kanal, im Schwarzen und Roten Meer, im Indischen und Pazifischen Ozean, in Malaya und Australien vor. Seine Verbreitung ist also nahezu kosmopolitisch. Wie viele andere, in den oberen Wasserschichten lebende Arten, frißt Ca/anus direkt das Phytoplankton. Einige andere Copepoden, wie z. B. Anomafocera und Candacia sind Räuber. Die Tiefseeformen, die unter der Zone des Pflanzenwachstums leben, sind entweder Räuber oder Detritusfresser.

Von den Nesselzellen, auch Nematocysten genannt, gibt es eine Reihe verschiedener Typen. Grundsätzlich besteht jede aus einem Giftsäckchen mit eingestülptem Stift und Widerhaken. Bei Berührung wird der Sack zusammengedrückt und der Haken schießt heraus, durchdringt die Haut des Opfers und dient als Injektionsnadel. Die gelähmte Beute kann 37 dann leicht gefressen werden. Medusen haben kleine Statocysten, Gleichgewichtsorgane, mit denen sie nicht nur ihre Lage wahrnehmen können, sondern auch die durch andere Organismen hervorgerufene Turbulenz.

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Treibende Welt: Eine Naturgeschichte des Meeresplanktons by James Fraser D. Sc., Ph. D., F. R. S. E., M. I. Biol. (auth.)


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